Kooperationen

 Interne Kooperationen

  • Teamteaching
  • Schulinterne Workshops
  • Hospitationen
  • Kollegiale Fallberatung
  • Parallelklassen
  • Studientag (mit Schülern)
  • Methodentraining
  • klassen- und jahrgangsübergreifende Bildungsangebote
  • klassenübergreifender Unterricht im Fach Deutsch

Jule

Seit 2009 gibt es an der Landskronschule JuLe.

JuLe ist die Abkürzung für Jugendhilfe im Lebensumfeld, ein Jugendhilfeprojekt des Kreises Mainz-Bingen, das sich an Schüler und deren Eltern sowie Geschwister richtet, die das Angebot einer Ganztagsschule, wie hier in der Landskronschule in Anspruch nehmen.

Juliane Göldner, Matthias Weber und Frau Wilking, Sozialpädagogen vermittelt durch Leben in Familien e.V., einem Verein der freien Jugendhilfe mit Sitz im Kreis Mainz – Bingen, betreuen die Kinder an der Schule durch Einzel- und Kleingruppentermine, wie z.B.:

  • Jugend AG
  • Schülercafe
  • Soziales Kompetenztraining
  • Spielgruppen
  • Kriseninterventionszeiten
  • Einzelgespräche
  • Wahrnehmungs- und Konzentrationstraining
  • Gespräche mit Lehrern, Pädagogen und Schülern
  • Ferienprogramme wie z.B. Kinobesuch, Zoobesuch, Minigolfspielen, Freizeitpark, Wanderungen, Zeltfreizeit, Bowling, etc.

Ein weiterer und ganz wichtiger Bestandteil von JuLe ist die gemeinsame Arbeit mit den Familien nach Bedarf und Absprache. Wir beraten und begleiten Eltern bei der Umsetzung von Erziehungszielen, sowie bei gemeinsamen Gesprächen mit der Schule.

Ein regelmäßiger Austausch von Informationen und eine zeitnahe Vernetzung von Eltern, Schule, beteiligten Institutionen und JuLe ist dadurch möglich.

Externe Kooperationen

Mit dem Jugendamt

Das Jugendamt hat u.a. die Aufgabe, Eltern, Kindern und Jugendlichen, die Förderung und Hilfe brauchen, über Hilfen zur Erziehung zu beraten und zu unterstützen, einschließlich der Beantragung von Erziehungshilfen.
Es gibt ein differenziertes Angebot an Dienstleistungen. Es handelt sich hierbei um pädagogische, beratende, betreuende und therapeutische Hilfen. Die meisten Hilfsangebote sind kostenlos.
An der Schule ihres Kindes bietet eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, wie an allen Förderschulen im Landkreis Mainz-Bingen, regelmäßige Sprechstunden an.
Fragen sie die LehrerInnen nach den nächsten Terminen oder vereinbaren sie direkt einen anderen Gesprächstermin.

Frau Fischer, Jugendamt Soziale Dienste
Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim
Tel. : 06132-7873166, Mobil : 0162-2525237
Email: fischer.anja@mainz(bitte löschen)-bingen.de

Kooperationen mit anderen Schulen

Die Landskronschule kooperiert mit 12 Grundschulen im südlichen Bezirk des Landkreises Mainz-Bingen.

Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, gemeinsam eine adäquate Förderung der SchülerInnen zu erreichen. So versorgt die Landskronschule als Stammschule die Grundschulen mit Förderschullehrkräften, um möglichst wohnortnah eine Förderung der Kinder zu gewährleisten. Diese Lehrkräfte arbeiten im Rahmen der so genannten „Integrativen Förderung“. Integrierte Fördermaßnahmen dienen der Vorbeugung von Lernauffälligkeiten. Damit es nicht zu einer Verfestigung von Lernproblemen kommt, sollen diese Maßnahmen möglichst frühzeitig und im Klassenverband einsetzen.
Dabei sind die FörderlehrerInnen auf eine gute Zusammenarbeit mit den LehrerInnen der Regelschule angewiesen.
Neben der Beschreibung der Lernausgangslage des Kindes ist die gemeinsame Erarbeitung von Förderplänen notwendig. Zudem soll es einen fachlichen Austausch im Hinblick auf individuelle Hilfestellungen bzw. Förderkonzepte geben. Voraussetzung für die Erarbeitung eines Förderplanes ist zunächst die Feststellung von Ressourcen und Kompetenzen des Kindes. Individualisierte Lernbegleitung setzt freilich angemessene Unterrichtsformen voraus. Da wir die Heterogenität der Schülerschaft als „Normalfall“ ansehen, sind offene Unterrichtsformen vorzuziehen. Eine individualisierte Förderung wird weniger mit einem für alle verbindlichen LEHR-GANG, sondern mehr durch eine Ermöglichung von LERN-WEGEN unterstützt. Selbst gesteuertes Lernen sollte somit intensiv gefördert werden.
Individuelle Förderung bedeutet auch, dass eine differenzierte Leistungsmessung bzw. -beurteilung zur Anwendung kommt. Die Eltern werden über die Fördermaßnahmen und ihre jeweilige Zielstellung informiert.

Weitere Informationen: Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung und Kultur vom 26.10.1993 (GAmtsbl. 17/1993; S. 561f) „Durchführung der integrierten Fördermaßnahmen gemäß §29 der Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen“.

Ein weiterer Schwerpunkt der Landskronschule liegt in der verstärkten Zusammenarbeit mit den Schwerpunktschulen. In unserem Einzugsgebiet liegen mit der IGS Oppenheim, der Schwerpunktschule Nierstein, der Grundschule Dienheim und der Grundschule Zornheim vier Schwerpunktschulen. Auch in diesen Schulen ist nun die Beschulung von Kindern mit einem besonderen Förderbedarf möglich. Die Schwerpunktschulen erhalten eine zusätzliche Zuweisung von Förderschullehrern, um den erhöhten Förderbedarf der dort beschulten Kinder abzudecken.
Schwerpunktschulen haben den Auftrag ein schuleigenes Konzept zur individuellen Förderung eines Kindes zu entwickeln. Dieses Konzept ist Teil des dort entwickelten Qualitätsprogramms. Darüber hinaus wird in diesen Schulen ein zieldifferenter Unterricht ermöglicht. So können an Schwerpunktschulen auch die besonderen Abschlüsse erworben werden, die an Förderschulen erreicht werden können.

Kooperation mit dem Jugendhaus Oppenheim (JHO)

Seit über 10 Jahren besteht jetzt der Kooperationsvertrag mit dem JHO, das in der Trägerschaft des Evangelischen Dekanats steht.
Diese Zusammenarbeit umfasst vielfältige Aktivitäten im sozial- und gruppendynamischen und erlebnispädagogischem Bereich. Die beinhaltet die Nutzung der Jugendhaus- Räume mit ihren vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, sowie regelmäßige monatliche Projekttage und/oder die jährliche Ferienfreizeit

Für die Schüler stellen diese Arbeits- und Erfahrungsrahmen eine enorme Bereicherung ihrer sozialen Kompetenzen dar, wozu die fachlich und in der Jugendarbeit sehr versierten Mitarbeiter des Jugendhauses Heike Weber und Jürgen Salewski einen unschätzbaren Anteil leisten.